Nachdem die Krankenhaus-Ampel am Anfang der Woche ihre ganze Regelgewalt entfaltete, gilt mittlerweile auch für sportliche Aktivitäten die 2G-Regel. Also nur geimpft und genesen, nix mehr mit Tests (ausgenommen sind Schüler unter 18 Jahren, und das auch nur bis Jahresende) – jedenfalls solange die Ampel auf rot steht. Ließen wir uns die Stimmung trotzdem nicht von verderben und unsere Zweite war wie immer ausgesprochen motiviert dem Gegner das Fürchten zu lehren.
     
Mit dem SK Zirndorf war auch keine unbekannte Mannschaft zu Gast – die ehemalige Landesligamannschaft war immer für eine Überraschung gut und nominell (obwohl sie mit drei Ersatzmännern antraten) auch ganz leicht favorisiert. Ließ sich unsere Zweite aber nicht von beeindrucken und nachdem es leicht verspätet losging, entwickelte sich ein spannender Kampf. Den die Talente für sich entscheiden konnten: Mit 5:3 gelang ein echter Erfolg! Besonders hervorzuheben ist hier Tobias Völks Erfolg auf Brett 2 gegen den fast 300 DWZ-Punkte schwereren Thomas Bildt. Schachfreund Bildt griff etwas ungestüm an, was Tobi aber nicht sonderlich beeindruckte, jedenfalls, wenn man die Partie so sieht und voila – Tobi gewann einfach. So einfach kann Schach sein. Oder einfach das Wort “einfach” oft schreiben.
     
Wie dem auch sei: Freilich ist nach zwei Runden noch alles in jede Richtung drin, aber so eine geteilte Tabellenführung nimmt man doch mal gerne mit. Und gegen die andere Hälfte der Tabellenführung, SW Nürnberg Süd IV, wird vor Weihnachten noch gespielt. Na mal sehen, was so geht, bevor wir uns in die Weihnachtspause verabschieden.
   
Ergänzung vom Captain David Denninger: Unsere 2. Mannschaft hat einen Traumstart hingelegt. Nach dem Auswärtserfolg bei Zabo, als wir schnell durch Siege von Kay, David und Xenia sowie den Remis von Robin und Seryozka auf 4 Punkte kamen, gelang uns bei unserem Heimdebüt gegen die nominell starken Zirndorfer fast eine Kopie dieses Erfolgs.

Lange waren alle Bretter ausgeglichen, nur Tobi , der noch gegen Zabo eine starke Stellung unglücklich wieder hergab, konnte sich bereits in der Eröffnung einen Vorteil erspielen. Dann standen gegen 22 Uhr plötzlich Jan und Robin fast zeitgleich auf Gewinn. Nachdem Tommes und David remisierten, war uns der Erfolg sicher.

Den Sieg holte dann Kay mit einem Remis nach Hause. Seine Partie war laut Computer tot remis, wie man so schön sagt, auch wenn wir am Freitag Abend in unserer Analyse noch dachten, dass man den schwarzen Springer per Zugzwang bewegen kann und nach Bauer h4 Weiß vielleicht zu zwei Damen kommt, wohingegen Schwarz nur eine kriegt. Aber der Computer sagt nach Sg1 hält das Ganze für Schwarz bzw. Weiß könnte sogar noch verlieren bei ungenauem Spiel.
   
       

    
Kay hat also alles richtig gemacht und wie schon in Zabo erneut sehr stark gespielt. Vor allem aber war Tobis Partie, der seinem Gegner an Brett 2 zu keinem Zeitpunkt eine Chance ließ, unsere Partie des Abends. Und den Mannschaftsführer freute die geschlossene Teamleistung mit mannschaftsdienlichen Remisen zum richtigen Zeitpunkt besonders. Teamtaktisch lief es an diesem Abend perfekt. Dass Seryozka dann unglücklich verlor und Rainer bei einem Mehrbauern dennoch nur remisieren konnte, war nur noch eine Fußnote.
    
     

Einzelergebnisse:
     

1 SC JÄKLECHEMIE 2 DWZ SK Zirndorf DWZ 5 – 3
1 1 Schalaev, Seryozka 1649 2 Krasnikov, Paul 1913 0 – 1
2 2 Völk, Tobias 1762 3 Bildt, Thomas 2026 1 – 0
3 3 Klein, Rainer 1687 4 Lange, Carsten 1813 ½ – ½
4 4 Hennch, Thomas 1708 7 Wedel, Patrick 1668 ½ – ½
5 6 Denninger, David 1619 8 Grosse-Streine, Thomas 1289 ½ – ½
6 7 Halamicek, Robin 1567 9 Schwab, Roland 1627 1 – 0
7 8 Petermann, Jan 1638 10 Keller, Wendel 1454 1 – 0
8 15 Gündel, Kay 1282 13 Kleist, Werner 1236 ½ – ½

 
       
Nebenbei bemerkt: Unsere Vierte hat ihren Mannschaftskampf gegen TSV Cadolzburg 2 verschoben (vielen Dank an Jochen Trümpelmann für die kurzfristige Zustimmung!) und unsere Dritte hatte Freilos.
    
    
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