Mit fünf sehr jugendlichen Talenten machten wir uns am vergangenen Sonntag auf den Weg nach Lauf a.d. Pegnitz, wo das inzwischen schon 3. DWZ-Pokalturnier über die Bühne ging. In mehreren Runden wurde um DWZ-Punkte und Pokale gerungen – und zwar durchaus erfolgreich aus unserer Sicht. 
   
  
 
   
         
Tobias Vemmer stand zunächst als DWZ-Außenseiter in den Startblöcken, zeigte aber unbeeindruckt davon, was so alles in ihm steckt. In allen drei Partien überspielte er seine Gegner aus der Eröffnung heraus und ließ wirklich keinerlei Zweifel am Turnierausgang aufkommen. Schön anzuschauen war die folgende Abwicklung in Runde numero uno:
     
     


     

In der zweiten Partie zauberte er einen taktischen Zug aufs Brett, der die gegnerische Stellung bereits im 15. Zug schlagartig in sich zusammenbrechen ließ – da staunten die Umstehenden nicht schlecht. Und auch in Runde 3 sprang er seinem Gegner gewaltig an den Kragen, vergaß beim eigentlich schon durchschlagenden Mattangriff allerdings, seine Dame wegzuziehen. Upsi, das sind dann doch noch so ein paar Details, die ab und zu schief gehen… 😉  
    
Aufgrund dieser Nachlässigkeit musste er im Kampf um den Pokal noch ins Blitzduell, ließ aber selbst hier absolut nichts anbrennen und fackelte in beiden Spielen das gegnerische Lager im Handumdrehen ab. Als Belohnung gab es neben einem satten DWZ-Plus und einem schicken Pokal auch die Gewissheit, dass es nicht nur im Training klappt. Weiter so!
     
   
    
                  
   
   
   
Sein jüngerer Bruder Julian erwischte ebenfalls einen absoluten Sahne-Tag. In fünf Runden marschierte er durch die U12-Gruppe und ließ sich dabei (fast) keinen Sand in die Augen streuen. Abgesehen von einem kleinen Hänger in der dritten Partie, als er auch etwas Glück benötigte, bot er seinen Gegnern nicht wirklich eine Chance und sicherte sich am Ende des Tages mit 5/5 verdient einen weiteren Pokal und rund 200 DWZ. Auch für das ” kleine V” gilt: Nur weiter so! 🙂 
     
Unsere anderen Talente hatten dagegen einen eher ausbaufähigen Tag: Während Seryozka in der Meistergruppe nur zwei Partien bestreiten musste (bzw. durfte) und mit einem halben Punkt annähernd im Toleranzbereich lag, ließen die beiden Brüder Jan und Mark Vilinski reihenweise Chancen und Gewinnstellungen liegen. So ging der kleine Bruder als Außenseiter leider leer aus, während Mark mit einem Punkt trotzdem noch ein kleines DWZ-Plus erzielen dürfte. 
   
   
    
               
         
    
   
Rückblick: 
Bereits eine Woche zuvor ging es für die V-Connection zum Jugend-Schnellschachturnier nach Heilsbronn. Während die jüngeren Jan und Julian erstmals in der U12 an den Start gingen, mussten Mark und Tobias  – alias “die großen Brüder” – in der gemischten Altersklasse bis U25 antreten. Hierbei erzielten alle vier Talente durchweg konstante Leistungen und Punktzahlen, mit jeweils 4 bzw. 4,5 Punkten lag man nach sieben Runden durchaus im Soll – auch wenn natürlich auch hier wieder Luft nach oben war. Mit Pokalen sollte es zwar nicht klappen, das wurde aber nun sieben Tage später nachgeholt… 😉
   
   
   
    
    


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