An diesem Wochenende enterten vier junge Talente das wie immer bestens besuchte und durchorganisierte Seebach-Open – bei der 30-jährigen Jubiläumsveranstaltung nahmen insgesamt 130 Spieler*innen aus ganz Deutschland teil. Die Veranstalter dürften also rundum zufrieden sein, bei unseren Kids gab es dagegen teils gemischte Gefühle. 
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Wir schickten zum einen die V-Connection rund um Tobias Vemmer, Mark Vilinski und dem jüngeren Bruder Jan an die Startblöcke – und dann war da noch Seryozka. Gegen einen Schnitt von über 1800 spielte er nicht nur fünfeinhalb fantastische Partien, sondern holte auch noch vier Punkte, was einer Leistung von 1869 DWZ entspricht – also exakt 440 Wertungspunkte über seiner Anfangszahl! Damit knackt er nicht nur die 1600er-Marke, sondern sichert sich auch noch einen der begehrten Ratingpreise.  
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Viele Highlights also für unseren “Mr.Drei” – drei “anstrengende und grausame” Endspiele, eine Abtausch-Remis-Kombination und zwei mehrzügige Mattmotive. Die volle Bandbreite. 
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Eines von vielen Beispielen. Dass er die Partie aufgrund eines Rechenfehlers in Zeitnot nicht sofort mit 5.Td1 entschied und das Endspiel mit Mehrfigur vs. 2 Freibauern ins Remis entgleiten ließ, ist in Anbetracht der gezeigten Leistung geschenkt. Sah auch der Gegner so, der ihm im Anschluss an die Partie gleich mal ein Geschenk machte… 😀 
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Für unsere anderen Kids lief es in der Zwischenzeit eher durchwachsen. Sinnbildlich hierfür kann man wohl sowohl die Auftakt- als auch die Schlussrunde hernehmen, als Jan, Mark und  Tobi aus ihren teils klaren Gewinnstellungen zusammengerechnet nur einen Punkt abzweigten. Vielleicht reift die Erkenntnis, dass man Partien nicht vorschnell abhaken sollte und Blitzturniere generell ohne Aufschreiben ausgetragen werden… 😉
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Summa summarum landeten unsere drei Kids bei jeweils zwei Punkten, was zumindest bei den beiden Brüdern zu einem kleinen DWZ-Plus führt. 

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