Viertelfinalaus im mittelfränkischen Pokal

Zuletzt am 21. Januar 2024 aktualisiert

Das Viertelfinale, das Halbfinale und das Finale der mittelfränkischen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft – sehr gut vom neuen 2. Spielleiter Maxi Ruderer organisiert – wurde in dieser Saison von uns ausgerichtet. Das Achtelfinale im Dezember konnten wir kampflos gewinnen, da mit 11 Mannschaften 5 zu wenig mitspielten, um allen einen Gegner zuzuspielen. 

Mehr als ordentlich traten die Viertelfinalisten an, und uns wies das Los den Bezirksligisten SK Schwanstetten zu. Mit der Mannschaft

Brett 1: Fabian Meulner

Brett 2: Dominik Bachhuber

Brett 3: Ann-Kathrin Schäfer

Brett 4: Julia Nesmjanowitsch

waren wir gegen die Gegner Außenseiter (an Brett 1 und 2 waren wir jeweils ganz leicht favorisiert, an 3 und 4 relativ klare Außenseiter), da Schwanstetten mit ihrer TOP4-Besetzung kam. Am Ende reichte es dann auch knapp nicht und wir schieden mit 1,5:2,5 aus: Sowohl Ann-Kathrin als auch Julia verloren gegen ihre favorisierten Gegner, was besonders bei Julia bitter war, stand sie wohl schon mehr oder minder glatt auf Gewinn (und das, obwohl sie auch noch relativ spontan für den mit komischen Magenproblemen geschlagenen Dennis eingesprungen ist…). Dank Berliner Wertung war die Situation aber nicht völlig ahnungslos, drehte Dominik eine schlechte Stellung zu einem gewonnenen Endspiel. Musste nun “nur noch” ein Sieg bei Fabi her, in einer ausgeglichenen Stellung reichte es aber nur zum Remis. 

Schade Schokolade, nächstes Jahr läufts besser! In den Halbfinali setzte sich der SC Forchheim gegen Schwanstetten durch, nachdem es an Brett 1 ein schnelles Remis gab und an den Brettern 2 und 3 auch nach regelrechten Kurzpartien die Forchheimer überraschend schnell siegten. Mehr als einen Schreckmoment erlebte die haushoch favorisierte SGem Fürth gegen den SC Heideck-Hilpoltstein, obwohl ein überraschend schneller Sieg an Brett 1 für die Fürther bereits nach einer Vorentscheidung aussah. An Brett 3 zeichnete sich aber früh ab, dass der Heidecker Bastian Perner in ein gutes Endspiel kommen würde und an Brett 4 schien sich Fabian Eber gegen seinen jugendlichen Gegner zu veropfern, so dass es auf Brett 2 hinauslaufen zu schienen. Am Ende war es mit einem am 3:1 für Fürth aber doch überraschend klar, als einzig Bastian seine Stellung souverän ummünzen könnte.

Damit hieß das Finale Forchheim – Fürth. Gewonnen hat am Ende die SGem Fürth mit 3:1 – früh mit 1:0 in Führung gingen die Fürther zwar, aber nach einer misslungenen Eröffnung an Brett 3 sowie einer erst sehr guten und dann sehr geschlossenen Stellung an Brett 2 und einer komplizierten Bird-Stellung an Brett 1 war noch nix gegessen. Erst als an Brett 3 ein frühes Remis vereinbart wurde, konnten die Fürther langsam aufatmen, und als an Brett 2 ein besseres Turmendspiel rauskam, war die Sache gegessen und nach dem Remisschluss an Brett 1 wurde auch das Endspiel umgemünzt – 3:1 und der verdiente Gesamtsieg! Qualifziert haben sich aber trotzdem Forchheim und Fürth, denen wir jetzt auf der Bayerischen Daumen drücken werden 🙂 Und nächstes Jahr holen wir uns dann den Wanderpokal! Oder so…

Unsere Einzelergebnisse:

  SC JÄKLECHEMIE DWZ ELO SK Schwanstetten 1 DWZ ELO 1½ – 2½
1 Meulner, Fabian 2060 1998 Manthey, Frank 1995 2030 ½ – ½
2 Bachhuber, Dominik 2018 1917 Kroneder, Christian 1994 2044 1 – 0
3 Schäfer, Ann-Kathrin 1653 1664 Leonhardt, Frank 1873   0 – 1
4 Nesmjanowitsch, Julia 1666 1168 Cipra, Lothar 1841 1918 0 – 1

 

Eine Impression vom Halbfinale:

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