Nachdem wir dieses Jahr eine Pardubice-Pause einlegen, konnten wir wieder am Annafest-Blitz teilnehmen. Die Regeln waren einfach: 5 Minuten Standardblitz (also kein Aufschlag), „Ungültiger Zug verliert“ und es wurde in 4er-Mannschaften gespielt. Das Besondere: es wurde im Scheveninger System gespielt, das heißt, bei einem Aufeinandertreffen der Mannschaften rotiert man durch, das heißt, jeder spielt gegen jeden innerhalb eines Mannschaftsduelles. Und dann kloppt man sich auch noch untereinander für die Einzelwertung. Vielleicht doch nicht so einfach…
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Dann hatten wir auch noch die Qual der Wahl, ob wir statt in der C-Gruppe (der niedrigsten) lieber in der B-Gruppe antreten wollen würden. Da aber nicht mal klar war, ob wir überhaupt zu viert antreten, beließen wir es lieber bei der C-Gruppe (und nicht, weil wir keine Lust auf stärkere Gegner hatten, was uns mal mehr und mal weniger durch die Blume in den Mund gelegt wurde, tztz 😉).
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Tatsächlich waren wir dann mit Martin Killmann, Dennis Adelhütte und Kristin Braun auch zu dritt am Start. Ein vierter Mann musste vor Ort gesucht werden – und mit dem Tarraschler Carlos Corral auch schnell gefunden. Vielleicht auch nur, weil die Tarraschler zu viele Leute dabei hatten (es gibt keine Ersatzspieler beim Scheveninger System). Aber Kleinigkeiten – so traten wir mit einer starken Truppe an und waren in der C-Gruppe favorisiert…
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…aber das auch nur noch nach DWZ und eventuell einer Prise zu positiver Selbsteinschätzung. Zumindest die lieben Talente spielten nicht gerade das gelbe vom Ei: Untereinander verlor Kristin in einem klar gewonnenen Endspiel gegen Dennis dank ungültigem Zug, Martin ging gegen Kristin, Dennis und Carlos komplett leer aus und Dennis musste sich auch eher zwischen „schnell“ und „gut“ entscheiden. Mannschaftsintern holte Carlos alle drei Punkte, Dennis zwei, Kristin einen und Martin eben nüx.
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Als es dann gegen die anderen Mannschaften – SG Siemens Erlangen, SG Kirchehrenbach/Ebermannstadt, Bindlach 3 und die Forchheimer Jugend – ging, sollte es auch erstmal nicht besser werden und ohne Carlos wären die Spiele gegen Siemens auch wohl eher nichts geworden:
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Mit mehr Glück als Verstand holte Dennis 2,5 Punkte (1,5 davon wirklich nur durch pures… ja, weiß man nicht: Der eine Gegner bot beim Stand von 2:1 für uns Remis, obwohl Dennis nur noch einen Springer hatte und der Gegner noch Turm und einen einfach durchlaufenden Bauer, der andere hatte 50 Sekunden und zwei Läufer gegen Dennis 7 Sekunden und Turm – und verlor auf Zeit…), Martin einen, Kristin zwei und Carlos 3. Immerhin: Als Carlos verlor, wachten die Enten wenigstens ein bisschen auf und gewannen ihre drei Partien und damit diese Runde.
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Es musste sich also schleunigst etwas ändern, sonst würde das definitiv nix mit Gratisbier. Da kam die Mittagspause doch wie gerufen – wie durch Zauberhand wurde es auf einmal alles viel besser und die Enten drehten auf. Gegen Bindlach und Forchheim wurden wir unserer Favoritenrolle voll gerecht und marschierten praktisch durch.
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Dann ging es in der Schlussrunde ins Finale gegen Kirchehrenbach – bei dem wir durchaus erfolgreich sein mussten, da wir nach wie vor „nur“ auf Platz 2 lagen. Hier gab es 4 Duelle auf Augenhöhe – am Schluss blieben wir hier aber dennoch erfolgreich und gewannen hinreichend viele Mannschaftskämpfe. Damit standen wir mit 27 Mannschaftspunkten mit 4 Punkten Vorsprung als Sieger der C-Gruppe fest – und sind 20 Liter Bier reicher! Und werden nächstes Jahr wohl in der B-Gruppe antreten… 😉
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Im Einzelklassement überholte Dennis zum Schluss noch Carlos, der gegen Ende doch ein wenig schwächelte. Mit 16,5 Punkten aus 19 Runden lag er am Ende auf Platz 2 hinter Antoli Semerow (ebenfalls 16,5 Punkte, aber bessere SoBe), durfte sich aber trotzdem über einen Gratisbierkrug freuen! Yay 😊
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Die anderen Platzierungen:

        Carlos (15,5 Punkte) 
        Martin (11 Punkte)
        Kristin (10,5 Punkte)

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Damit gewann Carlos ebenfalls einen Bierkrug (tauschte den dann gegen eine Biermarke ein, na sowas…) und Martin ein Gratisbier – yay!
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Damit verabschieden wir uns blitzmäßig in die Sommerpause – nachdem wir am Annafest unseren Sieg noch ausführlichst genossen haben. 🙂 Im nächsten Jahr dann vielleicht mit 2 Mannschaften? Vielleicht funkt uns dann aber wieder Pardubice dazwischen – man weiß es nicht….
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